Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt
Zu viele Schülerinnen und Schüler haben nach dem Verlassen der allgemein bildenden Schulen keine Aussicht auf einen Ausbildungsplatz, weil sie unter anderem keinen Schulabschluss haben oder noch nicht ausreichend auf die Aufnahme einer Ausbildung vorbereitet sind.
Die für Arbeit und für Bildung zuständigen Ministerien des Landes Schleswig-Holstein haben daher beschlossen, einen in dieser Form völlig neuen präventiven arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Ansatz einzuführen. Mit dem Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt werden verstärkt berufsorientierende Elemente an Haupt- und Förderschulen sowie in Berufseingangsklassen der Beruflichen Schulen eingesetzt.
Das Land Schleswig-Holstein setzt für das Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt rund 25 Millionen Euro aus dem Sozialfonds der Europäischen Union und Landesmittel in etwa gleicher Höhe ein. Bis zum Jahr 2013 sind hierfür mit Unterstützung weiterer Partner 56 Millionen Euro vorgesehen. Ein weiterer wichtiger Partner des Handlungskonzeptes ist die Bundesagentur für Arbeit, die sich auch finanziell und inhaltlich an der Umsetzung des Handlungskonzeptes beteiligt.
Das Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt ist ein Beitrag, die Jugendarbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein in den nächsten Jahren drastisch zu reduzieren und die Ausbildungsreife der Schulabgänger zu verbessern.
Das Forum für berufliche Bildung und Qualifizierung – FBQ GmbH (Gesellschaft der Kreishandwerkerschaft OH/Plön) beteiligt sich seit Beginn in 2007 gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern an der Umsetzung des Projektes in den Kreisen Ostholstein und Plön.
Mehr zum Thema „Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt“:
Nähere Auskünfte:
- Ministerium
für Arbeit, Gesundheit und Soziales
des Landes Schleswig-Holstein
Adolf-Westphal-Str. 4, 24143 Kiel - Regionaldirektion
der Bundesagentur für Arbeit
Projensdorfer Str. 82, 24106 Kiel
Ihre Ansprechpartner vor Ort:
- Zuständige Kreisfachberaterinnen und –berater für Berufsorientierung
- Schulämter
- Beteiligte Bildungsträger der Region

