Erfolgreiche Junggesellen

04.09.2018

Von Baugewerbe bis Friseur-Handwerk: Neue Fachkräfte der Innungen / Feierliche Freisprechungen in der Region

Stolz auf ihre (Prüfungs-)Leistungen: Die Junggesellen der Baugewerbeinnung nach der Freisprechung.

 

Im Handwerk haben die Freisprechungen der Gesellen stattgefunden. In der Region Ostholstein/Plön wurden diese feierlich in den Berufsbildern Maler- und Lackierer, Friseure, Fleischer und des Baugewerbes begangen.

Zünftig gekleidet in der traditionellen Kluft des Maurer- oder Zimmererhandwerks waren jetzt fünf ehemalige Auszubildende Maurer sowie 18 bisherige Lehrlinge zum Zimmerer in der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Baugewerbe-Innung Ostholstein in Eutin erschienen, um im Rahmen der feierlichen Freisprechungsfeier aus den Händen von Obermeister Ralf Hoffmann ihre Gesellenbriefe in Empfang zu nehmen. Als Gast der Freisprechungsfeier überbrachte die stellvertretende Kreispräsidentin Gabriele Appel die Grußworte des Kreises Ostholstein an die frisch gebackenen Maurer und Zimmerer. Sie zeigte sich dabei beeindruckt vom Können der jungen Bauhandwerker.

Im Beisein der Familien und Ausbilder der Junggesellen sowie zahlreicher weiterer Gäste hob Obermeister Ralf Hoffmann in seiner Ansprache die Bedeutung der erfolgreichen Berufsausbildung für die Zukunft der jungen Fachkräfte hervor. „Sie sind jetzt Spezialisten rund um das Bauen, Modernisieren und Sanieren. Alles redet vom Fachkräftemangel – wir haben jetzt Sie“, hob der Vorsitzende der rund 90 Betriebe des Bauhandwerks im Kreis Ostholstein umfassenden Fachorganisation die Leistungen der neuen Gesellen hervor.

Auf der Freisprechungsfeier der Maler- und Lackierer-Innung Holstein Nord in Selent haben 22 Junggesellen aus den Kreisen Plön und Ostholstein aus den Händen von Obermeister Dierk Holtorf und dem Prüfungsausschussvorsitzenden der Innung. Ingo Stahlbock, die lang ersehnten Abschlusszeugnisse als Maler oder Bauten- und Objektbeschichter in Empfang genommen.

Holtorf gratulierte den neuen Fachkräften aus den beiden Kreisen zu ihrer Entscheidung, ihre berufliche Zukunft im Malerhandwerk gesucht und gefunden zu haben. „Für Sie gibt es ab sofort keinen Grund mehr, Schwarz zu sehen“, hob der Obermeister den Wert des farbigen Handwerks als sichere Berufsperspektive hervor. Gleichzeitig animierte er die jungen Maler aber auch, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, sondern ständig bestrebt zu sein, sich weiterzubilden. „Nichts ist so beständig wie der Wandel und dieser kann nur durch ständiges Lernen bewältigt werden“, gab Holtorf den Prüflingen als gut gemeinten Ratschlag mit auf den Weg in die Zukunft.

Quelle: www.shz.de

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