Handwerk: Rentenbeitrag muss gesenkt werden

07.11.2013

"Alles andere als eine Entlastung beim Rentenbeitrag ist der falsche Weg", erklärt ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke in einem Statement für das  Handelsblatt (04. November 2013). Im Arbeitsintensiven Handwerk stärkt das die Beschäftigung, bei den Mitarbeitern steigt das Netto-Einkommen. 

"Die Politik darf keine Koalition gegen Beschäftigte und Unternehmen eingehen. Alles andere als eine Entlastung beim Rentenbeitrag ist der falsche Weg.

Die Rücklage der Rentenversicherung hat den Schwellenwert von 1,5 Monatsausgaben deutlich überschritten. Nach der geltenden Gesetzeslage ist die Bundesregierung verpflichtet, dann den Beitragssatz zu senken – zum 1.Januar 2014 von 18,9 auf 18,3 Prozent. Damit würden die verfügbaren Einkommen der Arbeitnehmer spürbar erhöht und auf der anderen Seite die Lohnzusatzkosten gesenkt. Gerade im arbeitsintensiven Handwerk stärkt das die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Beschäftigung. Die Reserven der Rentenversicherung stehen nicht für Wohltaten und Wahlgeschenke zur Verfügung!

Leistungsausweitungen in der Gesetzlichen Rentenversicherung lehnt das Handwerk ab. 

Falls sich die Parteien in Koalitionsverhandlungen auf Leistungsausweitungen einigen sollten, müssen diese als gesamtgesellschaftliche Leistungen ausschließlich über Steuermittel und keinesfalls über Beiträge finanziert werden. Die Rentenversicherung darf weder Sparkasse noch Schattenhaushalt der Sozialpolitik sein!"

Quelle: www.zdh.de

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