Tausende Handwerksbetriebe bieten freie Lehrstellen

30.10.2013

Die Ausbildungsbereitschaft im Handwerk bleibt hoch, so ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke in einem Statement gegenüber der Deutschen Handwerks-Zeitung. Doch viele Betriebe finden keinen Auszubildenden. Im sechsten Jahr in Folge gibt es auf dem Ausbildungsmarkt mehr unbesetzte Ausbildungsplätze als unversorgte Bewerber, melden Bundesregierung, Länder, Bundesagentur für Arbeit und die Wirtschaft. 

"Die Ausbildungsbereitschaft der kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks ist nach wie vor hoch. So wurden allein in den Lehrstellenbörsen der Handwerkskammern zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2013/14 am 31. August rund 17.000 freie Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 2.000 mehr als im Vorjahr.  

Der der demografischen Entwicklung geschuldete Rückgang der Bewerberzahlen in den vergangenen Jahren trifft vor allem kleine Betriebe. Sie nehmen den Wettbewerb mit bekannten Großunternehmen jedoch an, werben gerade auch im ländlichen Raum engagiert um Nachwuchs – beispielsweise in Schulen, auf regionalen Messen, bei "Tagen der offenen Tür". Sie organisieren Nachhilfe und soziale Unterstützung während der Ausbildung gerade für schwächere Bewerber. Die Handwerksorganisationen leisten den Handwerksbetrieben mit der bundesweiten Imagekampagne Hilfestellung, indem sie die Vorteile der Ausbildung in kleineren Betrieben herausstellen: Familiäres Klima, persönliche Kundenbeziehung, individuelle Hilfen bei der Ausbildung, schnelle Karrieremöglichkeiten für talentierte Auszubildende." 

Quelle: www.zdh.de

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